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Seit Ende 2003 kämpfe ich nun darum, die Sammlung meines verstorbenen
Mannes zu erhalten. Aber das ist ein teurer Spaß: Die Kosten, die
mir schon allein durch die Größe und das Alter der Villa Galactica
entstehen, fressen immer wieder große Löcher ins Budget. Die
Einnahmen aus dem Bestandskatalog und dem Doublettenverkauf reichen hinten
und vorne nicht.
Mein Mann sagte oft: "Wenn ich mal nicht mehr bin, wirst du was verkaufen
müssen, um den Rest zu erhalten. Dann fang mit den Comics an!"
Nun - genau das müssen wir jetzt tun. Da
ich mit der Arbeit am Bestandskatalog voll ausgelastet bin, übernimmt
mein Sohn Ralph Ehrig den Comic-Verkauf
- er ist schon von Kindheit an ein Comic-Fan und kennt sich im Gegensatz
zu mir auf diesem schwierigen Gebiet aus.
"Der
Luftpirat und sein lenkbares Luftschiff"
aus dem Jahre 1908 steht jetzt als Nachdruck
zur Verfügung.
Inzwischen
ist schon wieder mal viel Wasser die Buckau runtergeflossen, und in der
letzten Zeit hat sich bemerkenswert wenig auf meinen Verkaufsseiten getan:
Ich habe lange nichts Neues reingestellt. Das hatte seine Gründe.
Ich habe schwer geschuftet: Der Bestandskatalog
der Sammlung Ehrig steht immerhin schon bis Band
18 zur Verfügung. Ich bin mir zwar nicht ganz sicher,
daß ich es zu meinen Lebzeiten schaffen werde, alles aufzunehmen
(milde Gaben in Form von Zellaktivatoren und anderen lebensverlängernden
Wunderdingen werden gerne entgegengenommen), aber wenigstens mit der erzählenden
Literatur sollte es klappen. Sind doch bloß 112 Regale. Für
Näheres rund um dieses wahnwitzige Vorhaben bitte hier
klicken.
Da wir gerade beim Klicken sind: aus aktuellem Anlaß weise ich jetzt
mal vorsichtshalber darauf hin, daß die gelben Schriftzeilen rechts
neben diesem Text dem Zweck dienen, allerlei Ziele anzusteuern: draufklicken,
schon sieht man, was in der betreffenden Kategorie gerade zum Verkauf
steht. Ganz allgemein gilt: den Mauszeiger ruhig ein bißchen auf
dem Bildschirm rumbewegen. Wo immer er sich in eine Hand mit ausgestrecktem
Zeigefinger verwandelt, kann man draufklicken. Am unteren Bildrand gibt´s
eine graue Zeile. Dort wird ganz links angezeigt, wie das Ziel heißt,
an das man beim Klicken gelangen wird - so kann man sich ohne langes Herumirren
jene Ziele suchen, die man auch wirklich sehen will. Wen dieser Mini-Crash-Kurs
wundert: Wer so etwas nicht weiß, hatte bis jetzt vielleicht einfach
nur Besseres zu tun, als seine Zeit im Internet zu verjucken.
Für
die Verkaufsseiten gilt nach wie vor:
Dies
ist ein reiner Privatverkauf - ich bin keine Händlerin!
Darum
sehe ich mich in bezug auf die in diesen Listen aufgeführten Bücher
und Hefte nicht in allen Punkten an die Allgemeinen
Geschäftsbedingungen gebunden - sie gelten nur für
die Bärzins, den Bestandskatalog und die Fraktal-Bilder. Nachlesen
schadet trotzdem nichts.
Ich liefere ausschließlich per Vorkasse.
Als Richtschnur für die Preise dient mir das aktuelle Angebot im
Internet. Ich
bleibe zwar (fast)
immer etwas unter dem, was dort verlangt wird, aber gut erhaltene Raritäten
sind auch bei mir nicht billig.
Zu den Zustandsangaben:
0-1 gibt es bei mir nur bei Heften und betrifft Exemplare, die
wie aus dem Ei gepellt sind.
1 ist sehr gut im Sinne von: praktisch wie neu,
1-2 knapp darunter mit minimalen Gebrauchsspuren,
2 ist gebraucht,
3 ist "Trödel-Durchschnitt",
4 kann man immer noch ins Regal stellen,
5 ist nur noch empfehlenswert für Leute,
die es nur auf
den Text abgesehen haben.
Dazwischen gibt es gelegentlich Nuancen. Ich bin sehr streng mit meinen
Büchern und Heften. Was bei mir als 1-2 drin steht, ginge normalerweise
mühelos als Zustand 1 durch, und Zustand 1 ist auch bei Büchern
(speziell bei Taschenbüchern) häufig mit dem Händlerbegriff
"0" gleichzusetzen: ungebraucht und ungelesen, makellos.
Natürlich ist das alles auch ein wenig abhängig vom Alter der
Objekte: Vorkriegshefte und alte Bücher sind in verlagsneuem Zustand
ziemlich unwahrscheinlich. Ich habe aber trotzdem nicht die Absicht, sie
allesamt nicht über Zustand 2 einzuordnen. Darum (vor allem für
diese Vorkriegssachen) noch ein anderes Definitionsangebot:
Bei "1" ist es eine Freude,
das Dingens in die Hand zu nehmen, bei "1-2"
werden Perfektionisten hier und da die Stirn runzeln, "2"
ist was für Realisten, die gelegentlich in ihren Büchern und
Heften blättern möchten, "3"
kann man ohne schlechtes Gewissen mit auf´s Sofa nehmen, "4"
läßt sich bedenkenlos im Freundeskreis verborgen und bei "5"
hat man hinterher das Bedürfnis, sich die Hände zu waschen.
Alles klar? Auf
Wunsch schicke ich auch Scans (diese natürlich nur per e-mail und
nicht bei jedem einzelnen Rhodan-Heft...), so daß sich jeder ein
genaues Bild von dem Objekt seiner Begierde machen kann.
Die Scans in den Listen stellen immer das
zum Verkauf stehende Objekt dar und sind nicht graphisch bearbeitet oder
manipuliert.
Ein gewisses Rest-Risiko läßt sich bei gebrauchten Büchern
niemals ganz ausschließen. Jeder von uns kennt das doch: da findet
man im Antiquariat endlich ein Buch, das man schon lange sucht, trägt´s
für teures Geld nach Hause und stellt dann fest, daß innen
drin ´ne Seite fehlt. Was nun?
Ich werde mich nach Kräfte bemühen, solche Mängel zu finden,
und wenn ich sie finde, werde ich sie auch mitteilen. Sehr teure Raritäten
sehe ich auf Vollständigkeit durch. Aber irgendwo hat das Grenzen.
Erstens kann ich einfach schon mal von der Zeit her nicht jedes
Buch und jedes Heft Seite für Seite
prüfen. Zweitens gibt es unter den Sammlern bisweilen auch schwarze
Schafe. Mein Mann hat seine letzte Verkaufsaktion 1987 durchgezogen und
dabei eine wirklich rabenschwarze Saison erwischt. Ein Sau-Hund ganz besonderer
Güte hat dabei den Vogel abgeschossen: der hat einen ganzen Karton
voll teuerster Bücher gegen seine eigenen Gurken, Schwarten und Grotten
ausgetauscht und uns dann diesen Haufen Altpapier zurückgeschickt,
mit der Begründung, der Zustand der von uns gelieferten Bücher
sei nicht ausreichend. Eingedenk dieser Erfahrungen gilt für mich
der Grundsatz: Gekauft ist gekauft, eine Rücknahme ist ausgeschlossen.
Das gilt auch für den Fall, daß ein Band bei genauerer Prüfung
nicht der vom jeweiligen Käufer favorisierten Definition des Begriffs
"utopisch-phantastisch" entspricht. Vorher fragen kostet nichts
- das dann noch verbleibende Risiko muß man schließlich auch
in jedem Antiquariat in Kauf nehmen.
Wenn Sie mehr über die Sammlung Ehrig wissen wollen, klicken Sie
bitte HIER
drauf oder auf jeder beliebigen Seite auf das Villa Galactica-Logo. Schauen
Sie sich ruhig auch sonst ein wenig auf meiner Homepage um - da gibt es
viel zu sehen!
Und nun wünsche ich Ihnen viel Spaß
beim Stöbern und Suchen!
Ihre
Marianne Ehrig
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Autoren
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