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Editionen
Marianne Sydow
villagalactica@yahoo.de
 
 
     
 
Originalgetreuer Nachdruck
der großen Science Fiction-Serie
aus dem Jahre 1908 (???)
 
 


Ralph Ehrig

Pramsdorfer Str. 28
14793 Buckautal
Tel. 033830 799 872

0178 6622432
e-mail ab jetzt auch hier:
villagalactica@yahoo.de

 
Ein
3-D-Modell-Poster
des Weltenfahrzeugs
zum downloaden
gibt es hier und die dazugehörige Dokumentation dort
 
Preis pro Band:
6.- Euro (plus Porto)

Bestellungen bitte an ->
Videos zum
Luftpiraten
   

(Bei neuen Kunden
bitten wir um Vorkasse)
   
   


Gerade erschienen:  Trailer 1-15   16 - 30   31 - 45  46 - 60  61 - 75

 
71  Das Nebel-Luftschiff des Empörers
  72  Der Untergang einer unbekannten Welt
  73  In Fesseln auf brennendem Ballon
  74  Die geraubte Fürstentochter
  75  Der furchtbarste Kampf des Luftpiraten


Bereits erschienen / In Vorbereitung: (siehe Titel-Liste)

Der Luftpirat in der Presse:

Frankfurter Rundschau 9.5.2010
           Deutsche Welle, 16.3.2010

Bericht im
Szene Whatcher
 
 
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Kapitän Mors-Rätsel >


Kapitän Mors-Journal >

Das Fliegerteufel-Rätsel >
 
 
 

Erscheinungsweise: je nach Fertigstellung der Druckvorlagen.
Jeder Band ist einzeln verkäuflich, Abonnements können individuell vereinbart werden, Widerruf und Rücktritt sind jederzeit
ohne Kündigungsfristen möglich.

Die Hefte (je 32 Seiten) haben im Original die Größe moderner Romanhefte (ca. 15 x 22.5 cm). Die Scans wurden aus finanziellen und praktischen Gründen dem A5 Format angepaßt. Die Original-Seiten wurden ohne jede Text-Änderung rein graphisch zu brauchbaren Druckvorlagen aufgearbeitet. Die auf diese Weise bearbeitete Fassung ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne unsere Einwilligung nicht nachgedruckt werden.

Wir weisen darauf hin, daß der Erwerb, Besitz und Verkauf
von Raubdrucken (auch wenn sie im Ausland angefertigt werden)
in Deutschland strafbar ist und den Tatbestand der Hehlerei erfüllt.

Graphische Bearbeitung: Ralph Ehrig
Begleitende Texte: Marianne Sydow-Ehrig, ab Band 81 Ralph Ehrig

Der "Luftpirat" erscheint ohne feste Auflage. Die Hefte werden von uns je nach aktuellem Bedarf im Eigendruck hergestellt und sind nur im Direktverkauf über die Villa Galactica erhältlich.

Herausgeber und © für diese Bearbeitung:
Marianne Ehrig und Ralph Ehrig im Jahre 2009

Der "Luftpirat" ist in Fraktur erschienen. Für alle, die ob dieser Tatsache bei dem einen oder anderen Buchstaben ins Trudeln kommen,
ist jedem Heft ein Alphabet beigefügt.

 
 
 


Vor über 100 Jahren

erschien in Deutschland die wohl erste echte
Science Fiction Serie der Welt,
der Großvater von Perry Rhodan & Co,
Steampunk vom Feinsten:

Der Luftpirat und sein lenkbares Luftschiff



Held der Geschichte ist Kapitän Mors, der Mann mit der Maske, dessen wirklichen Namen niemand kennt.


Verbrecherische Elemente wollten den genialen Ingenieur für ihre kriminellen Zwecke einspannen. Als er sich widersetzte, ermordete man seine Frau und seine Kinder, stellte ihn als Massenmörder hin und sorgte dafür, daß er sich nirgends auf der Welt mehr sicher fühlen konnte. Den Namen "Mors" (lat. "Tod") hat er sich gegeben, weil er aus seiner Sicht vor der Öffentlichkeit und für die Welt bereits tot ist - ein Mann ohne Gesicht und ohne Vergangenheit.

Aber nicht ohne Macht: Er besitzt ein riesiges Luftschiff, mit einer metallenen Haut versehen, die es vor den Waffen der Feinde schützt, ausgestattet mit Motoren und Propellern, die es schnell und wendig machen - so schnell, daß der Luftpirat global agieren kann.
W
ie ein fliegender Robin Hood nimmt er von den Reichen und gibt es den Armen. Zu seinen Feinden zählt er nicht bestimmte Völker, Staaten oder gar Rassen, sondern die in allen Gesellschaften anzutreffenden Spekulanten und Ausbeuter. Unersättlich rauben sie, intrigieren sie, stürzen sie ganze Staaten ins Elend, provozieren Kriege und Krisen, sind immer auf der Seite der Gewinner und kümmern sich den Teufel was um Ehre, Gesetze und Menschenrechte. Nur Geld ist ihnen wichtig.
(Man sieht: diese Serie ist eigentlich schon wieder hochaktuell.)
Dieses Unrecht will Kapitän Mors nach besten Kräften bekämpfen.

Darüber hinaus hat er allerdings längst noch ein anderes, weitaus höheres Ziel für sich entdeckt: es sind die unbekannten Wunder des Weltraums, die ihn locken. Unermüdlich plant und baut er im Geheimen an einem weltraumtauglichen Fahrzeug. Ständig ist er auf der Suche nach Materialien, die den speziellen Anforderungen gewachsen sind und ihm die Möglichkeit geben werden, eines Tages (ab Band 32) die Erde zu verlassen und hinauszufliegen zum Mars, zur Venus, zu den Monden des Jupiter und sogar über die Grenzen des Sonnensystems hinaus.

Diese für ihre Zeit absolut ungewöhnliche Serie mit ihren Schilderungen außerirdischer Lebensformen und Kulturen brachte es auf 165 Hefte, dann wurde sie am 1.6.1916 mit 135 anderen Heftserien von der militärischen Zensur verboten, wobei es gar nicht mal um den Inhalt ging, sondern um den zu dieser Zeit (Erster Weltkrieg) herrschenden Papiermangel: alle Restbestände der von diesem Verbot betroffenen Serien wurden eingezogen und eingestampft.
Die Serie wurde nach dem Krieg nicht fortgesetzt.

Und das ist sehr schade, denn wer weiß, zu welch fernen Welten die Autoren uns Leser zu unserem großen Vergnügen noch entführt hätten - hätten sie nur mehr Zeit gehabt. Titel wie

"Die Götzenmauer im Mondkrater"
"Die Todesfahrt auf dem Mars-Kanal"
"Im Todeskrater des neuen Planeten"
"Auf dem Krystall-Mond des Saturn"

zeigen bereits, daß es hier wirklich heiß hergeht!

Die Schilderungen der fremden Planeten, der Raumfahrt und der damit verbundenen Schwierigkeiten sind aus unserer modernen Perspektive natürlich nicht unbedingt wissenschaftlich korrekt. Damals aber waren sie es: die unbekannten Autoren des Luftpiraten bezogen ihre Kenntnisse aus damals anerkannten
wisssenschaftlichen Standard-Werken.

Das Pech des Luftpiraten bestand darin, daß er in Form einer Heftserie mit bunten Umschlägen erschien. Hefte dieser Art galten (und gelten manchem auch heute noch) als "untergeistige Literatur" und wurden von kulturbeflissenen Kreisen mit geradezu fanatischem Haß verfolgt. Öffentlich und in den Schulen wurden die "volksverderbenden" Hefte eingesammelt, vernichtet, zerrissen und öffentlich verbrannt.

Nur wenige Hefte haben das alles überlebt. Speziell der Luftpirat gelangte kaum noch in den Handel. Denn wer die Serie liebte, behielt sie, wer sie behielt, las sie, und wer sie las, verbrauchte sie:
Gedruckt auf schlechtem, dünnem Papier schwand und bröckelte
sie dahin. Kein staatliches Archiv, keine Bibliothek bemühte sich,
sie zu erhalten.

Nach jahrelangen Kämpfen mit Druckvorlagen der schwierigsten Art,
den unerbittlichen Spuren der Zeit
und zahlreichen anderen Kalamitäten technischer Natur
ist es uns eine große Freude, diese wundervolle Serie nun wieder einem
geneigten Publikum vergügbar machen zu können.


Die uns vorliegenden Hefte wurden im Verlauf von gut 35 Jahren von meinem Vater, dem Sammler Heinz-Jürgen Ehrig, zusammengetragen.
Die Serie ist fast komplett, nur zwei Hefte fehlen:

Nr. 111 und 118, und in Heft Nr. 110 fehlen die Seiten 29 und 30.
Ist da draußen jemand, der diese Lücken schließen kann?

Ralph Ehrig im Juni des Jahres 2013

 
 
 


Das Buch: "Der Luftpirat und sein lenkbares Luftschiff"
von Heinz J. Galle (Hrsg.),
ein Auswahlband mit dem Neusatz-Nachdruck der Hefte
1, 40, 42, 56, 63 und 66
2. durchgesehene Auflage mit ausführlicher Einleitung
finden Sie bei www.dieter-von-reeken.de


Der Luftpirat hat auch eine eigene

Homepage in den USA

 
 
 
 
 
   
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